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Studien und thematische Analysen

Die AQA führt Studien und Analysen zu thematischen Schwerpunkten und Querschnittsthemen durch, die mehrere Hochschulen oder das gesamte Hochschulsystem betreffen. Aus den Untersuchungen werden Aussagen über den Entwicklungsstand zu den spezifischen Themenstellungen abgeleitet und hochschulübergreifende Empfehlungen erarbeitet.

 

Qualitätsentwicklung der Weiterbildung an Hochschulen

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung der hochschulischen Weiterbildung hat die AQA ein Projektkonzept entwickelt, das Hochschulen bei der Planung, Konzeption und Durchführung von weiterbildenden Master-Lehrgängen unterstützt und in dem Standards für die interne und externe Qualitätssicherung erarbeitet werden. Die Standards sollen das Sichtbarmachen qualitativ hochwertiger Weiterbildungsangebote nach Außen fördern und zur Transparenz der hochschulischen Weiterbildungsangebote beitragen.

Das durch das BMWF finanzierte Projekt wird in einer Projektgruppe von acht Hochschulen aller Hochschul-Sektoren durchgeführt. Die Standards werden in Rahmen mehrerer Workshops gemeinsam in der Projektgruppe unter Einbeziehung externer Expertinnen und Experten erarbeitet. Methodisch baut das Projekt auf Selbstanalysen, einem Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Hochschulen und mit externen Expertinnen und Experten, der Analyse von Beispielen (nationaler und internationaler) guter Praxis und einer Literatur- und Dokumentenanalyse auf.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter http://wb.aqa.ac.at

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Qualitätsentwickung des Berufungsmanagements an österreichischen Universitäten

Die Rekrutierung wissenschaftlichen Personals und insbesondere Berufungen sind zentrale Steuerungsinstrumente der Universitäten und tragen wesentlich zur Qualitätsentwicklung in Forschung und Lehre bei. Innerhalb des formalen Rahmens, den das Universitätsgesetz für die Gestaltung der Verfahren zulässt, sehen österreichische Universitäten einen Verbesserungsbedarf insbesondere in der Entwicklung eines Regelwerkes, der Transparenz und Dokumentation der Verfahren und deren Dauer sowie in der Förderung der Gleichstellung.

In dem von der AQA koordinierten Projekt haben zehn österreichische Universitäten gemeinsam Qualitätsmerkmale für die Gestaltung von Berufungsverfahren und Empfehlungen zur Gestaltung und Weiterentwicklung des Berufungsmanagements entwickelt.

Im Rahmen von mehreren thematischen Workshops wurden relevante Schlüsselprozesse der Berufungsverfahren analysiert und gemeinsam Entwicklungsmaßnahmen erarbeitet. Im Mittelpunkt standen die Ausschreibung und BewerberInnensuche, die Begutachtung und Feststellung der Qualifikationskriterien sowie die Durchführung des Berufungsverfahrens. Empirische Grundlage und Ausgangspunkt bildete eine Analyse der inneruniversitären Regelwerke und der einschlägigen Literatur, die von der Universität Innsbruck durchgeführt wurde.

Teilnehmende Universitäten:

Die Empfehlungen wurden im Dezember 2010 vorgestellt und sind hier zum Download verfügbar.

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Evaluierung des Forschungsförderungsprogramms "Sparkling Science"

Das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) fördert mit dem Programm Sparkling Science Projekte, in welchen Schüler und Schülerinnen aktiv in Forschung einbezogen werden (z.B. bei Fachbereichsarbeiten). Weiters werden Projekte gefördert, die den Prozess Forschung an Schulen zu bringen analysieren und pädagogisch didaktisch betrachten.

Es fanden bisher zwei Ausschreibungen statt. Die AQA wurde mit der Evaluierung des Programms Sparkling Science beauftragt.

VertreterInnen ausgewählter Projekte der ersten Ausschreibung wurden zu einem Gespräch mit internationalen ExpertInnen eingeladen. Alle Zielgruppen (LehrerInnen, ProjektleiterInnen, ForschungskooperationspartnerInnen, Administration und SchülerInnen) wurden nach den festgelegten Programmzielen und ihren ersten Erfahrungen im Projekt im Zuge von zielgruppenspezifischen Workshops befragt. Da die Projekte noch nicht abgeschlossen sind, handelt es sich um eine erste Einschätzung.

Zusätzlich zu einem Bericht der ExpertInnen wurden statistische Daten ausgewertet, die Bestandteil der Projektdokumentationen sind, und eine Medienanalyse herangezogen.

Die wichtigsten Ebenen der Evaluation waren:

  1. Auswirkungen auf schulischer Ebene
  2. Auswirkungen auf hochschulischer Ebene
  3. Auswirkungen auf Systemebene

Weitere Schwerpunkte stellten die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund dar und die besondere Berücksichtigung von Schülerinnen im Bereich der technisch- und naturwissenschaftlichen Fächer.

Das Projekt wurde im Oktober 2009 mit einem Ergebnisbericht an das BMWF abgeschlossen.

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Analyse der Entwicklung und Umsetzung von Bachelor-Studienprogrammen hinsichtlich der beruflichen Relevanz

Mit dem Bachelor-Abschluss wurde ein neuer, erster Hochschulabschluss eingeführt, der nicht nur den Zugang zu einem Master-Studium ermöglichen, sondern auch für das Berufsleben qualifizieren soll. Derzeit liegen kaum Erfahrungswerte darüber vor, wie die Studienangebote und -bedingungen bei einem Bachelor-Studium an österreichischen Universitäten zur späteren Beschäftigungssituation und zum kompetenten Handeln im Beruf beitragen und wie die Universitäten diese Zielsetzung bei der Umsetzung der Studienprogramme berücksichtigen.

In einer explorativen Studie wird die Herangehensweise von österreichischen Universitäten an diese Zielsetzung und die Erfahrungen österreichischer Universitäten bei der Entwicklung, Gestaltung und Umsetzung von Bachelor-Studienprogrammen untersucht. Aus der Analyse sollen Empfehlungen zur Prozessgestaltung und zum Qualitätsmanagement in Lehre und Studium entwickelt werden. Die Ergebnisse wurden im Herbst 2008 an den Auftraggeber BMWF übergeben.

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Erhebung und Evaluierung der Gleichstellung und Frauenförderung an österreichischen Universitäten

Mit dem Universitätsgesetz 2002 und der damit verbundenen Autonomie entwickelten die Universitäten eigene Frauenförderungspläne, in welchen sie ein Spektrum an Ziel¬setzungen und Maßnahmen festlegen. Ein wesentlicher Aspekt des UG 2002 ist die institutionelle Verankerung der Gleichstellung und Frauenförderung durch die Einrichtung entsprechender Organisationseinheiten an den Universitäten. Bereits 1992 wurde die gesetzliche Grundlage für die Arbeitskreise für Gleichbehandlungs-fragen an den Universitäten geschaffen.

In dem Evaluierungsverfahren wurde der Entwicklungsstand der Gleichstellung und Frauenförderung an österreichischen Universitäten erhoben und konkrete Handlungsempfehlungen für die Hochschulpolitik und für die interne Organisation der einzelnen Universitäten abgeleitet.

Das Evaluierungsverfahren wurde mit 12 öffentlichen Universitäten unterschiedlicher Disziplinen und Größe durchgeführt. Es beinhaltete die folgenden Elemente:

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